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Portrait der Kursleiterin: Lina Delgehausen |
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Theater der Generationen |
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Vorerst zum letzten Mal ging im Mai der Vorhang im Mehrgenerationenhaus auf. Eine Vorbereitungszeit von über einem Jahr hat die Theatergruppe „Bunte Bühne“ vom Mehrgenerationenhaus hinter sich. Und nun hat sich der Vorhang zum vorerst letzten Mal für die 12 Kinder, Jugendlichen, Männer und Frauen im Alter von 8 bis 77 Jahren geöffnet. „Hölleluja – und gibt es wohl Korruption auch beim jüngsten Gericht?“ wurde auf die Bühne gebracht. Mit Schauspielerin und Theaterpädagogin Lina Delgehausen wurde das Stück entwickelt und geschrieben, geprobt und das Bühnenbild entwickelt, und die Requisiten zusammengestellt. Zu insgesamt vier verschiedenen Spielstätten im Haus wurde das Publikum geführt, eskortiert vom höchsten Gericht. Zu Sigi, dem Schlagersänger und seiner Managerin, die ihn eigentlich immer übers Ohr haut oder zu den zwei verfeindeten Schwestern, die unterschiedlicher nicht sein könnten und zu dem älteren Ehepaar, das aus einer Adoption ein riesiges Geheimnis macht. Bis dann alle im Wartezimmer des Universums feststellen müssen, dass sie ihre Zeit von nun an nicht mehr auf der Erde verbringen können. Eines haben alle gleich: Durch die Entscheidung des höchsten Gerichts werden alle Paare getrennt und sehnen sich ab sofort nach dem Partner. Jedoch haben alle das Gefühl, dass ihr Partner gar nicht so weit weg ist.
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Bei einer Routineüberprüfung der Himmelbewohner durch das höchste Gericht zeigt sich dann ein Lösungsweg: Auf einer Besucherwolke kann man sich eine 5-minütige Kontaktmöglichkeit schaffen. Das lässt sich ein Mitglied des höchsten Gerichts allerdings gut bezahlen. Die Paare genießen ihre gemeinsame Zeit auf der Besucherwolke und haben natürlich Lust auf mehr. Doch die zweiten Treffen sind noch teurer – die letzten Münzen werden zusammengekratzt. Und dann fliegt alles auf: Das höchste Gericht schummelte bei der Verteilung auf Himmel und Hölle, um Profit daraus zu schlagen. Es kommt zu einer neuen Einteilung. Auch wenn keiner mehr lebendig wird, die Paare verbringen den Rest ihrer Zeit gemeinsam. Dafür setzt sich auch das lispelnde Engelchen ein, gespielt von der 11-jährigen Elena, die das Publikum auf bezaubernde Weise durch das Haus führte. „Zwei Vorführungen hat die Gruppe nun hinter sich“, so Lina Delgehausen, „und jetzt ist die Anspannung der Laienschauspielerinnen und –schauspieler vorbei.“ Denn: im neuen Theaterprojekt des Mehrgenerationenhauses geht´s nicht mehr darum, ein Theaterstück auf die Bühne zu bringen. Diesmal wird eine Fotogeschichte entwickelt, die beim Gassenfest präsentiert wird. Informationen gibt es unter 507-5551. |
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